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<title>Pegel</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Pegel</span></h1>
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<p>Ein <b>Pegel</b> ist eine Einrichtung zur Feststellung des <a href="Wasserstand" title="Wasserstand">Wasserstandes</a> in <a href="Fluss" title="Fluss">Flüssen</a>, <a href="Kanal_(Wasserbau)" title="Kanal (Wasserbau)">Kanälen</a> und anderen <a href="Gerinne" title="Gerinne">Gerinnen</a>, in <a href="See" title="See">Seen</a> und im <a href="Meer" title="Meer">Meer</a>. Er kann aus einer einfachen Pegellatte bestehen, im erweiterten Sinne bezeichnet „Pegel“ auch die Messstelle als Ganzes. Die genaue Definition ist für Deutschland in der Pegelvorschrift der <a href="Bund/L%C3%A4nder-Arbeitsgemeinschaft_Wasser" title="Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser">Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser</a> (LAWA) festgelegt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsklärung"><span id="Begriffskl.C3.A4rung"></span>Begriffsklärung</h2></div>
<p>Das Wort Pegel stammt von <a href="Niederdeutsche_Sprache" title="Niederdeutsche Sprache">niederdt.</a> <i>pegel</i> „<a href="Eichung" title="Eichung">Eichstrich</a>“ aus <a href="Mittellatein" title="Mittellatein">mittellateinisch</a> <i>pagella</i> „Messlatte“ und ist etymologisch verwandt mit „<a href="Peilung" title="Peilung">Peilen</a>“ (vgl. auch niederländisch <i>peil</i> ‚Pegel‘), dem Messen einer Richtung.
</p><p><a href="Umgangssprache" title="Umgangssprache">Umgangssprachlich</a> wird „Pegel“ auch <a href="Metonymie" title="Metonymie">metonymisch</a> für den <i><a href="Wasserstand" title="Wasserstand">Wasserstand</a></i> selbst verwendet. Am Pegel wird aber nur der <i>Pegelstand</i> gemessen, aus dem sich der Wasserstand (Wasserhöhe für einen repräsentativen Abschnitt des Gewässers) ableiten lässt.
</p><p>In der <a href="Hydrometrie" title="Hydrometrie">Hydrometrie</a> wird auch die gesamte <i>Messstelle</i> als „Pegel“ bezeichnet. Man unterscheidet zwischen <i>Pegel an oberirdischen Gewässern</i> und <i><a href="Grundwassermessstelle" title="Grundwassermessstelle">Grundwassermessstellen</a></i>. In der Schifffahrt wird unterschieden zwischen <i><a href="#Brückenpegel">Brückenpegel</a></i>, <i>Binnenpegel</i> (Flüsse und Seen) und <i><a href="#Küstenpegel">Küstenpegel</a></i> (Meer).
</p><p>Bestimmte Pegelstände dienten auch als Orientierungshöhe für die <a href="Landesvermessung" title="Landesvermessung">Landesvermessung</a> (z. B. <a href="Amsterdamer_Pegel" title="Amsterdamer Pegel">Amsterdamer Pegel</a>, <a href="Wiener_Null" title="Wiener Null">Wiener Null</a>, <a href="Kronst%C3%A4dter_Pegel" title="Kronstädter Pegel">Kronstädter Pegel</a> usw.). Nach der ersten Höhenfestlegung (z. B. durch den <a href="Normalh%C3%B6henpunkt_1879" title="Normalhöhenpunkt 1879">Normalhöhenpunkt 1879</a>) sind Höhenangaben der Landesvermessung aber von Wasserspiegelschwankungen unabhängig. An die Abhängigkeit von einem Wasserstand erinnert dann nur noch das Wort Pegel im Namen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die Messung von Wasserständen reicht lange zurück. Bereits die alten <a href="%C3%84gypten" title="Ägypten">Ägypter</a> haben mit mehreren <a href="Nilometer" title="Nilometer">Nilometern</a> den Pegelstand am <a href="Nil" title="Nil">Nil</a> gemessen, um diese Informationen bei der Bewirtschaftung ihrer Felder zu nutzen.
</p><p>In Europa kamen Pegelmessungen an Fließgewässern im <a href="Hochmittelalter" title="Hochmittelalter">Hochmittelalter</a> auf, als sich das vorindustrielle <a href="M%C3%BChlenwesen" class="mw-redirect" title="Mühlenwesen">Mühlenwesen</a> entwickelte und die Wasserentnahme einer rechtlichen Grundlage bedurfte. So waren die zunehmend verbreiteten, stärkeren <a href="Mittelschl%C3%A4chtig" class="mw-redirect" title="Mittelschlächtig">mittelschlächtigen</a> Wasserräder in ihrer Leistung von der Stauhöhe abhängig und anfällig auf Rückstau im Unterwasser. Anrechte auf Stauhöhen führten zwischen den Gewerken zu Konflikten. Ein Beispiel ist der <a href="M%C3%BChlpfahl" title="Mühlpfahl">Mühlpfahl</a>, ein Pfahl zur Kontrolle der vorgeschriebenen Stauhöhe (Stauziel) des Mühlwassers. Die Aufgabe der Mühlpfähle wurde durch Haimmarken ersetzt, die die bewilligte Stauhöhe genau markieren und in den amtlichen <a href="Wasserbuch" title="Wasserbuch">Wasserbüchern</a> vermerkt werden.
</p><p>Die ersten regelmäßigen und dokumentierten Beobachtungen der Wasserstände im <a href="Hochwasserschutz" title="Hochwasserschutz">Hochwasserschutz</a> in Deutschland gehen bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts zurück. Am Pegel <a href="Magdeburg" title="Magdeburg">Magdeburg</a> (heute: Magdeburg-Strombrücke) wurde bereits 1655 der Ablauf des Februarhochwassers an der Elbe dokumentiert. Seit dem Jahr 1727 liegen dort Wasserstandslisten in ununterbrochener Folge vor. Damit ist der Pegel Magdeburg die längste kontinuierlich dokumentierte Wasserstandsreihe Deutschlands.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere Pegel mit lange zurückreichenden Zeitreihen sind an der <a href="Elbe" title="Elbe">Elbe</a> Meißen seit 1775 und Dresden seit 1776 (<a href="Christian_Gottlieb_P%C3%B6tsch" title="Christian Gottlieb Pötsch">Christian Gottlieb Pötsch</a>) und am Rhein <a href="Erfelden" title="Erfelden">Erfelden</a> seit 1. Juli 1797.
</p><p>Früher dienten mittlere Pegelstände an großen Flüssen auch als lokaler Höhenbezug für die Höhenmessung – etwa beim <a href="Pegel_K%C3%B6ln" title="Pegel Köln">Kölner Pegel</a> (Rhein) oder beim <a href="Wiener_Null" title="Wiener Null">Wiener Null</a> (Donaukanal).
</p><p>Die von <a href="Johann_Albert_Eytelwein" title="Johann Albert Eytelwein">Eytelwein</a> ausgearbeitete <i>Pegelinstruktion vom 13. Februar 1810</i> ist die erste bekannte <i>Dienstanweisung</i> über Pegel. Sie wurde am 14. September 1874 aktualisiert und präzisiert, galt aber weiterhin nur für Preußen. Erst die <i>Pegelvorschrift</i> vom 14. September 1935 stellte die Wasserstandsbeobachtung in Deutschland auf eine einheitliche Grundlage. Sie wurde mit Erscheinen für die Länder Preußen, Anhalt, Bremen, Braunschweig, Hamburg, Lippe, Lübeck, Mecklenburg, Oldenburg, Saarland und Schaumburg-Lippe verbindlich und ab 6. Juli 1936 auch für die süddeutschen Länder Baden, Bayern, Hessen, Sachsen, Thüringen und Württemberg eingeführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Grundlagen">Grundlagen</h2></div>
<p>Der Wasserstand eines stehenden oder fließenden Gewässers wird in Deutschland immer als cm am Pegel ausgegeben und darf nicht verwechselt werden mit der Wassertiefe.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pegelnullpunkt">Pegelnullpunkt</h3></div>
<p>Der Pegel benutzt als Bezugsgröße den <i>Pegelnullpunkt</i>. Der Pegelnullpunkt wird möglichst über der Sohle, aber unter dem niedrigsten, über eine lange Zeit gemessenen Wasserstand festgesetzt, damit auch bei niedrigem Wasserstand keine negativen Werte auftreten (über der Sohle).
</p><p>In Deutschland wird im Küstenbereich einheitlich ein Pegelnullpunkt verwendet, der bei der Einrichtung auf <i><a href="Normalh%C3%B6hennull" title="Normalhöhennull">NHN</a> minus 5 Meter</i> festgelegt wird. Dieser ist nicht identisch mit dem <a href="Seekartennull" title="Seekartennull">Seekartennull</a>, welches seit 2005 auf den örtlich niedrigsten astronomischen Gezeitenwasserstand (lowest astronomical tide, LAT) festgelegt ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wasserstand">Wasserstand</h3></div>
<p>Der <i><a href="Wasserstand" title="Wasserstand">Wasserstand</a></i> (Pegelstand) ist die Höhe des Wasserstandes direkt an der Pegellatte. Er wird allgemein in Zentimeter (cm) angegeben und kann direkt an der Messlatte oder an dem Messgerät abgelesen werden. Der Messbereich beträgt meist wenige Meter. Für wichtige Wasserstände gibt es festgelegte Abkürzungen, z. B.:
</p>
<ul><li>MW: <i><a href="Mittlerer_Wasserstand" class="mw-redirect" title="Mittlerer Wasserstand">Mittlerer Wasserstand</a></i> ist der durchschnittliche Wasserstand, gemessen in einer bestimmten Zeitspanne (1 bis 10 Monate oder mehr Jahre).</li>
<li>MNW: <i>Mittlerer Niedrigwasserstand</i> oder <i>Mittleres <a href="Niedrigwasser" title="Niedrigwasser">Niedrigwasser</a></i> ist der gemittelte niedrige Wasserstand in einer bestimmten Zeitspanne in einem Gewässer.</li>
<li>MHW: <i>Mittlerer Hochwasserstand</i> oder <i><a href="Mittleres_Hochwasser" title="Mittleres Hochwasser">Mittleres Hochwasser</a></i> ist der gemittelte hohe Wasserstand in einer bestimmten Zeitspanne in einem Gewässer, das von der <a href="Tide" class="mw-redirect" title="Tide">Tide</a> betroffen ist.</li>
<li>NNW: <i>Niedrigster Niedrigwasserstand</i> oder <i>Niedrigstes <a href="Niedrigwasser" title="Niedrigwasser">Niedrigwasser</a></i> ist der niedrigste jemals gemessene Wasserstand.</li>
<li>HHW: <i>Höchster Hochwasserstand</i> oder <i>Höchstes <a href="Hochwasser" title="Hochwasser">Hochwasser</a></i> ist der höchste jemals gemessene Wasserstand.</li>
<li>HSW: <i>Höchster Schifffahrtswasserstand</i> ist der höchste Wasserstand, bei dem <a href="Schifffahrt" title="Schifffahrt">Schifffahrt</a> betrieben werden darf.</li></ul>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Grundwasserspiegel" title="Grundwasserspiegel">Grundwasserspiegel</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wasserspiegel">Wasserspiegel</h3></div>
<p>Der <i>Wasserspiegel</i> errechnet sich aus der <a href="H%C3%B6he_%C3%BCber_dem_Meeresspiegel" title="Höhe über dem Meeresspiegel">Höhe</a> des Pegelnullpunktes plus des Wasserstands über dem Pegelnullpunkt:
</p>
<ul><li>Wasserspiegel DHHN2016 Höhenstatus 170 (früher m + NN) = Höhe Pegelnullpunkt + Wasserstand über Pegelnull.</li>
<li>In Deutschland wird der Pegelnullpunkt als <a href="Deutsches_Haupth%C3%B6hennetz" title="Deutsches Haupthöhennetz">Deutsches Haupthöhennetz 2016</a> (DHHN2016, Höhenstatus 170), in Österreich wird Triest <a href="H%C3%B6he_%C3%BCber_Adria" class="mw-redirect" title="Höhe über Adria">Höhe über Adria</a> (m.ü.A.) angegeben und in der Schweiz bezieht sich der Nullpunkt auf den <a href="Rep%C3%A8re_Pierre_du_Niton" title="Repère Pierre du Niton">Repère Pierre du Niton</a> (RPN) im Genfer See. In Frankreich ist der Nullpunkt bezogen auf den Pegel in Marseille (mètres au-dessus du niveau de la mer), in Italien auf den Pegel in Genua (metri sul livello del mare).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wassertiefe">Wassertiefe</h3></div>
<p>Die <i><a href="Wassertiefe" title="Wassertiefe">Wassertiefe</a></i> wird entweder direkt gemessen durch Peilungen mit Echolot oder Peilschiffen oder über den Pegelstand und Gewässerpeilpläne (Geländemodell) berechnet.
</p>
<ul><li>Die Wassertiefe in Fließgewässern und Binnengewässern ist die Differenz zwischen Wasserstand im Höhensystem DHHN2016 und der <a href="Gew%C3%A4ssersohle" class="mw-redirect" title="Gewässersohle">Gewässersohle</a>.</li>
<li>Die Wassertiefe von Küstengewässern ist die Differenz zwischen <a href="Meeresboden" class="mw-redirect" title="Meeresboden">Meeresboden</a> im Höhensystem DHHN2016 und dem <a href="Seekartennull" title="Seekartennull">Seekartennull</a> plus der Gezeitenhöhe.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Durchfahrtshöhe"><span id="Durchfahrtsh.C3.B6he"></span>Durchfahrtshöhe</h3></div>
<p>Die Durchfahrtshöhe ist die Differenz zwischen Wasserstand und Brückenunterkante.
Diese Differenz wird mancherorts durch <a href="Br%C3%BCckenpegel" class="mw-redirect" title="Brückenpegel">Brückenpegel</a> direkt angezeigt.
<i>Vertical Clearance</i> ist die Mindestdurchfahrtshöhe zwischen mittlerem Hochwasser und Brückenunterkante.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Örtliche_Einmessung"><span id=".C3.96rtliche_Einmessung"></span>Örtliche Einmessung</h3></div>
<p>Die Pegelstationen werden im Allgemeinen ins System der <a href="Landeskoordinaten" title="Landeskoordinaten">Landeskoordinaten</a> eingebunden, wodurch auch genaue <a href="Geografische_Koordinaten" class="mw-redirect" title="Geografische Koordinaten">geografische Koordinaten</a> vorliegen. Diese Vermessung erfolgt meist durch <a href="%C3%96rtliche_Einmessung" title="Örtliche Einmessung">örtliche Einmessung</a> von drei Festpunkten, die dem Pegel zugeordnet sind oder auch durch genaue Messungen mit PDGPS-Systemen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Küstenpegel"><span id="K.C3.BCstenpegel"></span>Küstenpegel</h2></div>
<p><i>Küstenpegel</i> stehen an Meeresküsten, <i>Meerespegel</i> stehen weiter außerhalb oder schwimmen als Messboje im Meer. Feste Pegel sind gleich aufgebaut und funktionieren gleich wie die Flusspegel. Schwimmende Pegel messen den Wasserstand georeferenziert, z. B. mit einem Global Positioning System (<a href="GPS" class="mw-redirect" title="GPS">GPS</a>).
</p><p>Siehe auch: <a href="Mareograf" title="Mareograf">Mareograf</a>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Messung_der_Tide">Messung der Tide</h3></div>
<p>Die <a href="Tide" class="mw-redirect" title="Tide">Tide</a>, also die Wasserstandsänderungen bei <a href="Ebbe" title="Ebbe">Ebbe</a> und <a href="Flut" title="Flut">Flut</a>, wird mit Küsten- und Meerespegeln gemessen. Aus dem Verlauf der Messergebnisse (<a href="Abflussganglinie" title="Abflussganglinie">Ganglinie</a>) wird eine Vorhersage für die Tide berechnet. Diese Vorhersagen werden in <a href="Gezeitentafel" class="mw-redirect" title="Gezeitentafel">Gezeitentafeln</a> und <a href="Tidenkalender" title="Tidenkalender">Tidenkalendern</a> für den Ort des Pegels veröffentlicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Messung_der_Höhe_über_Meer"><span id="Messung_der_H.C3.B6he_.C3.BCber_Meer"></span>Messung der Höhe über Meer</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="H%C3%B6he_%C3%BCber_dem_Meeresspiegel" title="Höhe über dem Meeresspiegel">Höhe über dem Meeresspiegel</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Berechnung_der_Wassertiefe">Berechnung der Wassertiefe</h3></div>
<p>Die Wassertiefe wird für die Küstenschifffahrt auf das <a href="Seekartennull" title="Seekartennull">Seekartennull</a> bezogen. In tidenarmen Gewässern (Tide < 30 cm) entspricht das Seekartennull in den meisten Ländern dem mittleren Wasserspiegel. In Tidengewässern wird die Wassertiefe auf <a href="Lowest_Astronomical_Tide" class="mw-redirect" title="Lowest Astronomical Tide">LAT</a> bezogen. In einigen Ländern wird die Wassertiefe auf andere Definitionen des Seekartennull bezogen, beispielsweise auf das Springniedrigwasser. Alle diese gemittelten Wasserstände werden aus langjährigen Beobachtungen der Pegelstände berechnet. Siehe dazu: <a href="Gezeitenrechnung" title="Gezeitenrechnung">Gezeitenrechnung</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Binnenpegel">Binnenpegel</h2></div>
<p><i>Binnenpegel</i> stehen an Flüssen, Kanälen und Seen. Sie dienen der Schifffahrt und der <a href="Hydrologie" title="Hydrologie">Hydrologie</a> und messen den aktuellen Wasserstand. Der Pegelstand gibt – abhängig von Lage und Form des Untergrundes und gegebenenfalls in Verbindung mit dem dort festgestellten <a href="Gleichwertiger_Wasserstand" title="Gleichwertiger Wasserstand">Gleichwertigen Wasserstand</a> (GlW) – Auskunft über die Wassertiefe. Die zeitliche Veränderung des Pegelstandes gibt Auskunft über die zu erwartende Schiffbarkeit und über eine mögliche Hochwasser-Gefahr. Bei Flüssen ist jeder Flussabschnitt einem Bezugspegel zugeordnet, dem sogenannten „Richtpegel“. Ebenso bei größeren Seen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hochwassermarken">Hochwassermarken</h3></div>
<p>Hochwassermarken beziehen sich immer auf einen zugehörigen Richtpegel, beziehungsweise den dort gemessenen Pegelstand. Von der daraus ableitbaren Wassertiefe ist die Befahrbarkeit durch Schiffe abhängig und deren <a href="Abladetiefe" class="mw-redirect" title="Abladetiefe">Beladungsmöglichkeit</a>. Vom Wasserspiegel direkt abhängig ist die <a href="%C3%9Cberschwemmung" title="Überschwemmung">Überschwemmungsgefahr</a> durch <a href="Hochwasser" title="Hochwasser">Hochwasser</a>. Durch dabei beschleunigte Strömung und veränderte seitliche Begrenzung der Flussbette ist die Schiffbarkeit begrenzt. In Deutschland ist auf <a href="Binnenwasserstra%C3%9Fe" title="Binnenwasserstraße">Binnenwasserstraßen</a> die Begrenzung durch Verordnungen festgelegt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hochwassermarke_I">Hochwassermarke I</h4></div>
<p><span typeof="mw:File"></span>
</p><p>Wird am Richtpegel die Hochwassermarke I erreicht, beginnen für den entsprechenden Gewässerabschnitt die ersten Einschränkungen. Diese sind von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich und abhängig von der Höhe des Ufers (Freibord), der Damm-. bzw. Deichhöhe, von der Technologie der Schiffe, deren Größe, Geschwindigkeit, Abladetiefe und Wellenschlag. Der betroffene Abschnitt kann auch ganz gesperrt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hochwassermarke_II">Hochwassermarke II</h4></div>
<p><span typeof="mw:File"></span>
</p><p>Bei Überschreiten der Hochwassermarke II am Richtpegel ist die Wasserstraße für die gesamte Schifffahrt bis auf wenige Ausnahmen gesperrt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hochwassermarke_III">Hochwassermarke III</h4></div>
<p>Bei Überschreiten der Hochwassermarke III (sofern vorhanden) am Richtpegel wird die Schifffahrt untersagt, weil dann die Strömungsgeschwindigkeit ein sicheres Manövrieren nicht mehr zulässt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="HSW_=_Höchster_Schifffahrtswasserstand"><span id="HSW_.3D_H.C3.B6chster_Schifffahrtswasserstand"></span>HSW = Höchster Schifffahrtswasserstand</h4></div>
<p>Dieser Begriff wurde für die Bundesrepublik Deutschland auf dem Internationalen Schifffahrtskongress 1953 in Rom vom Bundesverkehrsministerium festgesetzt. Häufig wird die Abkürzung HSW falsch mit „höchster schiffbarer Wasserstand“ übersetzt. International lautet das Äquivalent <i>High Navigation Level (HNL)</i>, bzw. im Französischen <i>Haut-Niveau-Navigable (HNN)</i>.
</p><p>In Deutschland konnte selbst ein Erlass des BMV (14. Juli 1959) die falsche Übersetzung „höchster schiffbarer Wasserstand“ nicht ausmerzen und auch Fachbehörden benutzen bis heute häufig diese Formulierung.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wenn eine festgelegte Marke (I, II oder III) erreicht oder überschritten ist, ist die Schifffahrt eingestellt. Die Marke ist vom Ort abhängig.
Bei Rückgang (Ablauf) eines Hochwassers und Unterschreiten der einzelnen Marken werden die Beschränkungen wieder aufgehoben. Beispielsweise liegt die Hochwassermarke I am Pegel Karlsruhe-Maxau bei einem Pegelstand von 620 cm, die Hochwassermarke II bei einem Pegelstand von 750 cm, während die Dämme am Rhein in der Umgebung für einen Pegelstand von rund neun Meter ausgelegt sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bedeutung_für_die_Schifffahrt"><span id="Bedeutung_f.C3.BCr_die_Schifffahrt"></span>Bedeutung für die Schifffahrt</h2></div>
<p>Für die <a href="Schifffahrt" title="Schifffahrt">Schifffahrt</a> auf Flüssen, Seen und Meeren sind die Pegel von großer Bedeutung. An Wasserstraßen, die von Schiffen genutzt werden, dient er als Richtpegel. Die Pegelanlage ist für einen bestimmten Gewässerabschnitt zuständig, für den Rhein ist dies in der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung festgelegt [RheinSchPV]. Bei Flüssen mit Schleusenanlagen wird der Abschnitt meistens einer bestimmten Schleuse zugeordnet.
</p><p>Die Wasserstände am Richtpegel haben Einfluss auf die <a href="Abladetiefe" class="mw-redirect" title="Abladetiefe">Abladetiefe</a> der Schiffe, die Durchfahrtshöhe von Brücken und die Begrenzung der Schifffahrt bei Hochwasser. Für den Güterverkehr ist es entscheidend, möglichst viel laden zu können. Bei hohem Wasserstand ist die Lademenge und die Zahl der übereinander gestapelten Container begrenzt durch die <a href="Br%C3%BCckendurchfahrtsh%C3%B6he" title="Brückendurchfahrtshöhe">Brückendurchfahrtshöhe</a>. Bei niedrigem Wasserstand ist die Lademenge begrenzt durch die Wassertiefe der Fahrrinne.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bedeutung_in_der_operationellen_Hydrologie">Bedeutung in der operationellen Hydrologie</h2></div>
<p>An einem Fluss bildet die zuverlässige Erfassung und Auswertung von Wasserständen die Grundlage für die <a href="Hydrologie" title="Hydrologie">hydrologische</a> Beschreibung der kurz-, mittel- und langfristigen Veränderungen der gesamten Situation von Strömung und Wasserständen (<a href="Wasserhaushalt_(Hydrologie)" title="Wasserhaushalt (Hydrologie)">Wasserhaushalt</a>). Sie dient dem Betrieb, der Unterhaltung und dem Aus- und Neubau der <a href="Wasserstra%C3%9Fe" title="Wasserstraße">Wasserstraße</a>, zur Steuerung einzelner Anlagen am Fluss, insbesondere der Staustufen mit <a href="Wehr_(Wasserbau)" title="Wehr (Wasserbau)">Wehr</a> und <a href="Wasserkraftwerk" title="Wasserkraftwerk">Wasserkraftwerk</a>, der <a href="Schifffahrt" title="Schifffahrt">Schifffahrt</a> zur Ermittlung der <a href="Fahrwasser" title="Fahrwasser">Fahrwasserverhältnisse</a> und der Disposition der <a href="Tauchtiefe_(Schifffahrt)" title="Tauchtiefe (Schifffahrt)">Abladetiefe</a> sowie dem Hochwasser- und Niedrigwassernachrichtendienst für die Anlieger, die in bedrohten Gebieten leben, und für die Schifffahrt.
</p><p>Für notwendige <a href="Hochwasser" title="Hochwasser">Hochwasserwarnungen</a> werden zunehmend automatische Pegelmessstationen entlang von Flüssen aufgestellt, die bei Erreichen einer einstellbaren <a href="Warnschwelle_(Messtechnik)" title="Warnschwelle (Messtechnik)">Warnschwelle</a> Alarm auslösen. Sogenannte <i>Anrufpegel</i> (Pegelansage) können bei Bedarf per Telefon von jedermann abgefragt werden und geben den momentanen Wasserstand in Zentimetern bzw. Durchfluss in Kubikmetern pro Sekunde (m³/s) an. Für Pegel an deutschen <a href="Bundeswasserstra%C3%9Fe" title="Bundeswasserstraße">Bundeswasserstraßen</a> wählt man dazu die Ortsvorwahl und anschließend die 19429, beispielsweise für den Pegel Karlsruhe-Maxau 0721 19429. Die aktuellen Wasserstände können auch im Internet erfahren werden (siehe Weblinks).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Technik_der_Wasserstandsmessung">Technik der Wasserstandsmessung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Standorte,_Bau_und_Prüfung"><span id="Standorte.2C_Bau_und_Pr.C3.BCfung"></span>Standorte, Bau und Prüfung</h3></div>
<p>In Deutschland dient die <i>Pegelvorschrift</i> bzw. das <i>Handbuch für moderne Pegel</i> als Empfehlung an die <a href="Wasserstra%C3%9Fen-_und_Schifffahrtsverwaltung_des_Bundes" title="Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes">Wasserstraßen- und Schifffahrtsbehörden</a> und an die <a href="Wasserwirtschaftsamt" title="Wasserwirtschaftsamt">Wasserwirtschaftsverwaltungen</a>, die für den Bau und Betrieb von Pegeln zuständig sind. Sie wird von der <a href="Bund/L%C3%A4nder-Arbeitsgemeinschaft_Wasser" title="Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser">Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA)</a> herausgegeben. Ein Pegel wird durch eine Pegellatte und drei <a href="H%C3%B6henfestpunkt" title="Höhenfestpunkt">Höhenfestpunkte</a> definiert, mit deren Hilfe die <a href="H%C3%B6he" title="Höhe">Höhenlage</a> der Pegellatte (Pegelnullpunkt) im Deutschen Haupthöhennetz 2016 angegeben wird. In der Pegelvorschrift wird gefordert, dass Pegel am Gewässer so anzubringen sind, dass der Wasserstand auch beim Höchst- und Tiefststand des Gewässers noch messbar und ablesbar ist. Dabei sollen negative Werte vermieden werden. Der Pegelnullpunkt wird eingemessen und regelmäßig kontrolliert. Durch die Bewegung der Erdkruste verändert sich die Höhenlage des Pegelnullpunktes kontinuierlich und durch die Lastunterschiede bei Ebbe und Flut hebt und senkt er sich periodisch um mehrere Millimeter pro Jahr.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pegellatte">Pegellatte</h3></div>
<ul class="float-right gallery mw-gallery-traditional" style="max-width: 326px;">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Senkrechte Pegellatte oder Lattenpegel<br> an der <a href="Ilm_(Saale)" title="Ilm (Saale)">Ilm</a> in <a href="Ilmenau" title="Ilmenau">Ilmenau</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Geneigte Pegellatte<br> an der <a href="Isar" title="Isar">Isar</a> in <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a></div>
</li>
</ul>
<p>Die älteste und einfachste Form, den Wasserstand zu messen, geschieht mit einer Pegellatte, die an einer Kaimauer, <a href="Schleusenkammer" title="Schleusenkammer">Schleusenkammer</a> oder einer anderen Mauer oder am Ufer befestigt ist. Sie kann aber auch auf dem geneigten Gelände einer Ufer- oder (<a href="Staudamm" title="Staudamm">Staudamm</a>)-böschung angebracht sein. Eine Pegellatte ist in der Regel mit nummerierten schwarzen E-Marken auf gelbem Grund dezimeterweise eingeteilt. Eine Ablesung ist in der Regel mit der Genauigkeit von etwa einem Zentimeter möglich. Bei geneigten Pegellatten wird die Einteilung entsprechend der Neigung gestreckt (Schrägpegel).
</p><p>Eine Pegelanlage kann aus mehreren Pegellatten, auch <i>Pegelstaffeln</i> genannt, bestehen. Wenn eine Pegellatte vom Wasser überflutet wird, erfolgt die Ablesung an der nächsten, höher gelegenen Pegellatte. Beim Übergang von der einen zu der anderen Pegellatte sind die Ablesewerte gleich, da sich die Nullpunkte auf gleicher Höhe befinden. Laut Pegelvorschrift sollen sich diese Staffeln mit mindestens 10 cm überlappen.
</p><p>Heute werden fast alle Messwerte vor Ort in einem digitalen Datensammler gespeichert. Bei extremen Hochwasserereignissen ist weiterhin die Pegellatte ein wichtiges Messinstrument, wenn durch Ausfall der Energieversorgung oder Überflutung des Pegels keine Aufzeichnungen mehr möglich sind. Die wichtigsten Pegel werden in der Regel mit <a href="Redundanz_(Technik)" title="Redundanz (Technik)">redundanten</a> Mess- und Erfassungsgeräten (meist zwei verschiedene Geräte), Datenabruf, Ansagedienst und sogenanntem push-Betrieb (Messwerte werden von Station aus in die Datenbank gesendet) ausgestattet, so dass ein kompletter Ausfall nicht mehr vorkommen sollte.
</p><p>Pegellatten können auch behelfsmäßig hergestellt werden. Sie werden im Bedarfsfall an markanten Stellen errichtet. Diese weisen auch die Einteilungen auf, können aber möglicherweise erst später eingemessen werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pegeluhr">Pegeluhr</h3></div>
<p>Die Pegeluhr zeigt die gemessenen Werte mit einem Zeiger oder zweien auf einem Zifferblatt an. Bei zwei Zeigern nennt der große die Zentimeter, der kleine die Meter des Pegels. Gemessen wird durch einen <a href="Schwimmk%C3%B6rper" title="Schwimmkörper">Schwimmer</a> in einem Pegelschacht, der über eine <a href="Kommunizierende_R%C3%B6hren" title="Kommunizierende Röhren">kommunizierende Röhre</a> mit dem Gewässer verbunden ist. Solche Pegeluhren befinden sich z. B. in <a href="Emmerich_am_Rhein" title="Emmerich am Rhein">Emmerich am Rhein</a>, am <a href="Pegel_K%C3%B6ln" title="Pegel Köln">Pegel Köln</a> oder in <a href="Konstanz" title="Konstanz">Konstanz</a>. Die Anzeige selbst ist in vielen Fällen <a href="Anzeige_(Technik)" title="Anzeige (Technik)">digital</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In anderen Fällen, wie bei dem historischen <a href="Pegelhaus_(Worms)" title="Pegelhaus (Worms)">Pegelhaus in Worms</a>, ist sie analog und ähnelt dem <a href="Zifferblatt" title="Zifferblatt">Zifferblatt</a> einer Uhr.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Pegeluhr auf der <a href="Parkinsel" title="Parkinsel">Parkinsel</a> in <a href="Ludwigshafen_am_Rhein" title="Ludwigshafen am Rhein">Ludwigshafen am Rhein</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Pegel_Mainz" title="Pegel Mainz">Pegel Mainz</a> mit Pegeluhr</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Pegeluhr in <a href="Emmerich_am_Rhein" title="Emmerich am Rhein">Emmerich am Rhein</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Pegel mit Latte und Uhr am <a href="Gnevsdorfer_Vorfluter" title="Gnevsdorfer Vorfluter">Gnevsdorfer Vorfluter</a> nördlich von <a href="Havelberg" title="Havelberg">Havelberg</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Pegelturm der <a href="St._Pauli-Landungsbr%C3%BCcken" title="St. Pauli-Landungsbrücken">St. Pauli-Landungsbrücken</a> in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> mit Anzeigeskala. Das runde Zifferblatt zeigt in diesem Fall die Uhrzeit an.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Historische Pegeluhr von 1887 in Koblenz</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Pegeluhr in <a href="D%C3%BCsseldorf" title="Düsseldorf">Düsseldorf am Rhein</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wasserstandsanzeiger">Wasserstandsanzeiger</h3></div>
<p>Der optischen Übermittlung der Wasserstände dienten an den Küsten Wasserstandsanzeiger. An der Deutschen Bucht ist allein der etwa 32 m hohe <a href="Wasserstandsanzeiger_Bremerhaven" title="Wasserstandsanzeiger Bremerhaven">Wasserstandsanzeiger Bremerhaven</a> erhalten geblieben, der von 1903 bis 1973 im aktiven Einsatz war. Tagsüber dienten Körbe und Kegel als optisches Signal, nachts verschiedenfarbige Laternen. Die für die Signalgebung erforderlichen Pegeldaten wurden elektrisch vom ca. 85 m entfernten Pegelhaus übermittelt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Registrierende_Messung">Registrierende Messung</h3></div>
<p>Gemessen wird der Wasserstand am Pegel heutzutage mit Hilfe von <a href="Schwimmk%C3%B6rper" title="Schwimmkörper">Schwimmern</a>, <a href="Druckmessger%C3%A4t" title="Druckmessgerät">Drucksonden</a>, <a href="Waage" title="Waage">Druckluftwaagen</a>, <a href="Radar" title="Radar">Radar</a>- und <a href="Ultraschall" title="Ultraschall">Ultraschallgeräten</a>. Die Messungen werden auf Pegelbögen, einem Bandschreiber und/oder in digitalen Datensammlern im Pegelhäuschen oder -Kästen registriert. Manchmal wird der Wasserstand mit einer großen digitalen Anzeige am Pegelhäuschen angezeigt (Beispielbild siehe oben in der Einleitung).
</p><p>Der Wasserstand des Gewässers wird in einem angrenzenden Schacht oder mittels Druckleitung gemessen.
Die Höhe des Wasserspiegels kann mechanisch durch einen Schwimmer mit Seil und Gegengewicht gemessen werden (Schwimmerpegel). Bei einem Pneumatikpegel, auch Druckluftpegel genannt, wird der Wasserdruck gemessen. Dabei wird durch die Wassersäule in dem Verbindungsschacht oder der Verbindungsleitung (aus PVC) ein Gewicht nach oben gedrückt. Gleichzeitig steht der Bereich oberhalb des Gewichtes unter Druck, der durch einen <a href="Verdichter" title="Verdichter">Kompressor</a> oder durch <a href="Druckluftflasche" title="Druckluftflasche">Druckluftflaschen</a> erzeugt wird. Die Druckdifferenz betätigt einen mechanischen Schreiber oder steuert einen elektronischen Messwertgeber an, der den Wasserstand aufzeichnet. Durch einen <a href="Absolutwertgeber" title="Absolutwertgeber">Winkelkodierer</a> werden die Messwerte in digitale Impulse umgewandelt, so dass die Daten aus dem Datensammler durch einen Laptop direkt oder per Datenfernübertragung in eine zentrale Datenbank ausgegeben werden.
</p>
<p>Siehe auch: <a href="Mareograf" title="Mareograf">Mareograf</a>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mobile_Pegelmessung_bei_Hochwasser">Mobile Pegelmessung bei Hochwasser</h3></div>
<p>Um bei Hochwasser an besonders kritischen Stellen die Wasserstandsänderungen schnell zu erfassen, kann mit mobilen Funksensoren kontinuierlich der Pegel gemessen werden. Dieses von der Bundesanstalt <a href="Technisches_Hilfswerk" title="Technisches Hilfswerk">Technisches Hilfswerk</a> entwickelte System kann auch bei weggespültem oder überschrittenem Festpegel als Ersatz dienen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Brückenpegel"><span id="Br.C3.BCckenpegel"></span>Brückenpegel</h2></div>
<p>Brückenpegel (gem. ELWIS auch als <i>Brückendurchfahrtshöhepegel</i> bezeichnet)<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sind, überwiegend auf Binnenschifffahrtsstraßen, vor einer Brücke (z. B. senkrecht am Brückenpfeiler) angebrachte Pegellatten, die Schiffsführern nicht die Wassertiefe, sondern den Freiraum, die <i>lichte Durchfahrtshöhe</i> unter einer Brücke (das heißt, den Abstand zwischen dem jeweiligen Wasserstand und der Unterkante der Brücke) anzeigen. Sie haben dazu eine <i>umgedrehte</i> Skala, das heißt, der tiefste Punkt der Brückenkonstruktion (oder eventuell vorhandener Anbauten) innerhalb der gekennzeichneten Durchfahrtsbreite bildet den Nullpunkt des Pegels. Daher nennt man sie auch <i>Umkehrpegel</i>. Brückenpegel gehören zu den <a href="Schifffahrtszeichen" title="Schifffahrtszeichen">hinweisenden Schifffahrtszeichen</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im animierten Bild wird die Durchfahrtshöhe bei zwei verschiedenen Wasserständen (Durchfahrtshöhe 6 m und circa 7 m) gezeigt. Innerhalb der grün-weißen Zeichen ist die Durchfahrt empfohlen, außerhalb der rot-weißen Zeichen ist die Durchfahrt verboten. Bei <a href="Bogenbr%C3%BCcke" title="Bogenbrücke">Bogenbrücken</a> verändert sich je nach Wasserstand neben der <a href="Br%C3%BCckendurchfahrtsh%C3%B6he" title="Brückendurchfahrtshöhe">Brückendurchfahrtshöhe</a> auch die lichte Durchfahrtsbreite unter dem Brückenbogen. Bei fallendem Wasserspiegel verringert sich je nach Flussprofil zudem auch die Breite der Fahrrinne.
</p><p>In einigen Fällen werden, z. B. auf Seeschifffahrtsstraßen, auch andere Pegelkonstruktionen (Pegeluhren, digitale Anzeigen usw.) als Brückenpegel genutzt. Der Schiffsführer muss vor der Durchfahrt entscheiden ggf. aufstoppen, ob sein Schiff – je nach Eintauchtiefe durch Beladung und/oder Kraftstoffverbrauch- noch unter der Brücke gefahrlos durchfahren kann. Hierbei sind auch die Höhenschwankungen durch Wellenschlag zu bedenken.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Brückenpegel (animiert), Durchfahrtshöhe, hier je nach Wasserstandshöhe 6 oder 7 m</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Gekennzeichnete Durchfahrt und deren Breite</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Brückenpegel im Vorfeld einer Brücke – lichte Durchfahrtshöhe 23 m</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Beispiel mit einer Durchfahrtshöhe von 7,5 m; innerhalb der gekennzeichneten Durchfahrtsbreite</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Hamburger Hafen, Köhlbrandbrücke, digitaler Brückenpegel Anzeiger</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_nationaler_und_internationaler_hydrographischer_und_Hochwasserdienste" title="Liste nationaler und internationaler hydrographischer und Hochwasserdienste">Liste nationaler und internationaler hydrographischer und Hochwasserdienste</a> – mit Links auf Wasserstandswerte weltweit</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Stream_gauges?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Pegel</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Pegel" class="extiw external" title="wikt:Pegel">Wiktionary: Pegel</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4233818-9">Literatur von und über Pegel</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<p>Wasser- und Hochwasserstände <b>Europa und USA</b>:
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://pegelalarm.eu/">Gewässerinformations- und Hochwasserwarndienst für Europa und USA</a></li></ul>
<p>Wasser- und Hochwasserstände <b>Deutschland</b>:
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pegelonline.wsv.de/">Gewässerkundliches Informationssystem der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hochwasserzentralen.de/">Hochwasserzentralen in Deutschland und den Nachbarländern</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.elwis.de/DE/dynamisch/gewaesserkunde/wasserstaende/">ELWIS - Wasserstände an schifffahrtsrelevanten Pegeln</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bafg.de/DE/06_Info_Service/01_Wasserstaende/wasserstaende_node.html">Bundesanstalt für Gewässerkunde</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bsh.de/aktdat/wvd/wahome.htm">Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (Wasserstandsvorhersage)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thw-pegel.de/">Projekt Pegel – Ein Projekt des Technischen Hilfswerks</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hnd.bayern.de/">Hochwassernachrichtendienst Bayern</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hvz.baden-wuerttemberg.de/">Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hlnug.de/static/pegel/wiskiweb2/">Pegelstände in Hessen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de/Startseite.aspx">Binnenpegel des NLWKN</a> (Niedersachsen)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://luadb.lds.nrw.de/LUA/wiski/pegel.php">Online Pegeldaten in Nordrhein-Westfalen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.talsperrenleitzentrale-ruhr.de/onlinedaten.html">Pegel des Ruhrverbandes</a></li></ul>
<p>Weitere aktuelle Wasserstände in Deutschland können bei den Wasserwirtschaftsverwaltungen der <a href="Land_(Deutschland)" title="Land (Deutschland)">Bundesländer</a> eingesehen werden.
</p><p>Wasserstände <b>Bodensee</b> (länderübergreifend):
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bodensee-hochwasser.info/">Gemeinsame Seite Baden-Württemberg / Österreich / Schweiz</a></li></ul>
<p>Wasserstände <b>Donau</b> (länderübergreifend):
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.elwis.de/DE/dynamisch/gewaesserkunde/wasserstaende/index.php?target=2&gw=DONAU">Wasserstände der Donau in Deutschland</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.afdj.ro/en/content/danube-water-level">Wasserstände der Donau in Rumänien</a></li></ul>
<p>Wasserstände <b>Österreich</b>:
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.noel.gv.at/wasserstand/#/de/Messstellen">Wasserstände der Donau und Nebenflüsse in Niederösterreich</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://hydro.ooe.gv.at/#Pegel">Wasserstände der Donau und Nebenflüsse in Oberösterreich</a></li></ul>
<p>Wasserstände <b>Schweiz</b>:
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hydrodaten.admin.ch/de/">Aktuelle hydrologische Daten der Gewässer in der Schweiz</a></li></ul>
<p>Wasserstände <b>Tschechien</b>:
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pmo.cz/portal/sap/de/index.htm">Einzugsgebiet der March (de)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pod.cz/portal/sap/de/index.htm">Einzugsgebiet der Oder (de)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pvl.cz/portal/sap/de/index.htm">Einzugsgebiet der Moldau (de)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pla.cz/portal/sap/de/index.htm">Einzugsgebiet der Elbe (de)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.poh.cz/portal/sap/de/index.htm">Einzugsgebiet der Eger (de)</a></li></ul>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.voda.gov.cz/portal/en/">Tschechische Flüsse (en, de)</a> Elbe, Moldau und andere</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Bundesanstalt für Gewässerkunde (Hrsg.) (2020): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://henry.baw.de/bitstream/handle/20.500.11970/107487/BfG-Mitteilungen34.pdf">Historische Abflussdaten für die Elbe – Ableitung von Tagesabflüssen am Pegel Magdeburg-Strombrücke im Zeitraum von 1727 bis 1890}</a>. Koblenz: Bundesanstalt für Gewässerkunde (Mitteilungen, 34). (PDF, 2,77 MB)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pegelonline.wsv.de/gast/hilfe">Definition HSW</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pegeldeutschland.de/pegel.html">Beispiel digitale Pegeluhr in Konstanz am Bodensee</a></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thw-pegel.de/">Erprobung mobile Hochwasserpegel</a></i>, Technisches Hilfswerk.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170611030839/https://www.elwis.de/gewaesserkunde/Wasserstaende/Wasserstaende_start.php.html">Archivierte Kopie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 11. Juni 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20130819163702/http://web.archive.org/web/20041107164645/http://www.wsv.de/wsa-hb/wasserstrassen/schifffahrtszeichen/schifffahrts_und_bruekenpegel/index.html"><i>Schifffahrts- und Brückenpegel – [WSV].</i></a> 7. November 2004, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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